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  • Texte

    Es gibt Bücher …

    Nur mit einem fast rhythmischen lesen der Sätze dessen, was zwischen unzählige Kommas gepackt wurde, fast wie ein Schauspieler Texte vorträgt und „lebt“, konnte ich die präzisen und geradezu sinnlichen Beschreibungen der Orte, Personen, Gedanken und die Geschichte, die alles umgab, auf mich wirken lassen, ja genießen. 

    Ohne diese Art des Modulierens und Hervorhebens in meinem Kopf wäre alles zu einem Brei von Wörtern, vielleicht Nebensätzen, mit einem verschwundenen Hauptsatz verkommen.

  • Freundschaft

    Schöne Beschreibung zum Beginn und Dauer einer Freundschaft:

    Wenn ich über Freundschaft rede wirkt es fast angeberisch.

    Wir heben das Thema auf ein ganz neues Niveau. Als ich Dir begegnete haben unsere Herzen plob gemacht. Unser Verstand war daran gar nicht beteiligt. 💘

    Unser Hirn hat dem nur noch zustimmen können. Und es hört nicht auf.

    sagte mal Cordula Stratmann

  • Der große Bär

    Der große Bär ist ein prächtiges Respekt einflößendes und dennoch anmutiges Exemplar. Er besitzt dunkles dichtes fast schwarzes Fell. Meistens ist die Umgebung in der er auftaucht chancenlos für ein Entkommen seines Gegenüber. Wenn er sich nähert gibt’s nur zwei Möglichkeiten. Umdrehen und schnell weg von hier oder allen Mut zusammen nehmen und sich stellen, auch wenn die sanften runden Hügelformationen in denen er sich befindet ein Wohlgefallen auslösen. Meist baut er sich in einer Region, kräftigen Schenkeln gleich, auf, die kein Entkommen mehr zulassen. Einer Schlucht die einen Sog auslöst. 

    Im Angesicht von ihm werden Urinstinkte frei.

  • Aphorismus

    Es gibt Leute die glauben die öffentliche Meinung gepachtet zu haben. Sie haben nur nicht begriffen, das Pacht die entgeltliche, befristete Nutzung bzw. Ziehung der Früchte aus fremdem Eigentum ist.😜
    Das Mindeste was sie denen gegenüber, für die sie zu sprechen glauben, schulden, ist Respekt.

  • Freiheit des Kultur

    Artikel 27 – Freiheit des Kulturlebens

    1. «Jeder Mensch hat das Recht, am kulturellen Leben der Gemeinschaft frei teilzunehmen, sich der Künste zu erfreuen und am wissenschaftlichen Fortschritt und dessen Wohltaten teilzuhaben.»

    Aus Allgemeine Erklärung der Menschenrechte AEMR von 1948. Das wohl bekannteste Menschenrechtsdokument und stellt gleichzeitig auch den Grundstein für den internationalen Menschenrechtsschutz dar.

  • Zarathustra

    Singt mir nun selber das Lied, dess Name ist „Noch ein Mal“, dess Sinn ist „in alle Ewigkeit!“ — singt, ihr höheren Menschen Zarathustra’s Rundgesang!

    Oh Mensch! Gieb Acht!

    Was spricht die tiefe Mitternacht?

    „Ich schlief, ich schlief —,

    „Aus tiefem Traum bin ich erwacht: —

    „Die Welt ist tief,

    „Und tiefer als der Tag gedacht.

    „Tief ist ihr Weh —,

    „Lust — tiefer noch als Herzeleid:

    „Weh spricht: Vergeh!

    „Doch alle Lust will Ewigkeit —,

    „— will tiefe, tiefe Ewigkeit!“

  • Wärme

    „Es ist diese Wärme, diese Mischung aus Stärke und Sanftheit, auf die ich so stehe.“

    unbekannt

  • Leben Spiel

    Das Leben ist ein Spiel das man gleichzeitig ernst und überhaupt nicht ernst nehmen sollte. 

    unbekannt

  • Hass nachgeben

    Gäben wir dem Hass nach, brächte uns das in Abhängigkeit zu dem gehassten Menschen und gäbe diesem Herrschaft über uns.

    unbekannt

  • Phonologie

    Berliner Tourist zum Einheimischen: 

    was ist denn da auf dem Dach?

    Einheimischer:

    R e e t 

    Berliner:

    nee, ich hab doch DICH gefragt.

    … was das Gehirn daraus macht: „Reet“ vs. „red“ (=sag doch)