Kategorie: Kunst/Kultur/Rezensionen

  • Ohne Krampf

    Da gab es den Moment, den es nicht allzu oft gibt

    da war ich Dir so nah

    sprang der Funke über?

    für den Bruchteil einer Sekunde vielleicht? 

    ich wünschte es mir so sehr 

    könnte es dir zeigen 

    Dich einfach in den Arm nehmen 

    Du sollst meine Zugewandtheit körperlich spüren

    ohne Krampf

  • Hin und her

    Hin und her

    Rauf und runter

    Ab und zu

    Ab- und Verkühlung

    An- und Ableitung

    an-, ab- und zu lesen 

    zu- und herhören 

    Hin und weg

    Sein

    Und oder Oder

    oder, oder/und

    An-, Ver- oder Zumutung 

    Sinn und Unsinn

    Hand und Fuß ?

  • Menschen und Bäume

    Was haben Menschen und Bäume gemeinsam oder auch nicht.

    Bäume hören nicht einfach auf zu wachsen. In der Höhe zwar schon. Im Durchmesser geht es aber weiter. Selbst sehr alte Bäume können also noch „zunehmen“ (Jahresringe).

    Die Krone verändert sich ständig. Sie wächst, stirbt ab, erneuert sich. Das ist ein dynamischer Prozess, kein fester Endzustand. 

    Ein Baum ist nie wirklich „fertig“. Er verändert sich ein Leben lang – nur das Tempo und die Art des Wachstums ändern sich.

  • reflektieren

    Was ist es 

    was man gebiert,

    wenn man reflektiert ?

    Besser als zuvor 😉 

  • Eins sein

    Sinnen

    Den Emotionen Raum lassen 

    Im Unkonkreten pendeln 

    Fühlen 

    Mit einem Kaffee 

    Sich spüren  

    Auf dem Balkon 

    oder im warmen Bad

    Seinen Körper streicheln 

    Eins sein mit sich selbst 

    Sehnsüchte 

    Seinem inneren Kompass folgen 

    Schwelgen

    Sich seinem Gefühl überlassen 

    In Ruhe lebendig sein

    Keinen Mangel spüren 

    Eine neue Richtung zulassen

  • Gedanken

    Plötzlich war es da

    ist es schon ein Gedanke

    ist es eine Phantasie

    es ist unfertig

    entspringt es einem Gefühl

    wieder und wieder kehrt es

    worauf gründet es sich

    fordert es mich auf ihm nachzugehen

    oder drängt sich da was auf

  • Ode an das Loch in Wuppertal

    Ein Loch hat eine Öffnung und sein Hohlkörper ist komplett umschlossen. 

    Was ist der Unterschied zwischen einem Loch und einem Schokoladenweihnachtsmann? 

    Der Festtagschokohohlkörper ist ein Blender. Hat man mal die Verpackung ab ist der braun. 

    Im Falle des Genusses ist dieser Braune „per se“ nicht schlecht. Doch bei zu viel davon wird einem übel.

    Beim „Loch“ ist das ganz anders. 

    Da ist das Wesentliche drin. Hier sind alle total auf Empfang und Sendung natürlich. 

    Davon kann ich nicht genug kriegen.

    Es sind die Leute❗

    Willkommen im „Loch„.

  • Metaisierung der Kultur

    So, Leute, jetzt kommt’s ganze Dicke. Ist natürlich nicht von mir❗

    „Das Muster einer zunehmenden Metaisierung der Kultur ist immer dasselbe: in allen …. Fällen wird die strukturelle Transformation ästhetischer Standards und Trends von einer Logik teurer Signale getrieben, mit denen sozioökonomisch abgesicherte Kunstkonsumenten durch ihre Nachfragemuster eine immer weiter fortschreitende Entpopularisierung des Ästhetischen vorantreiben um ihr (eigenes) kulturelles Kapital nicht an Wert verlieren zu sehen.“

     😂👏😂👏😂

  • Mitte

    Mitte 

    Hilf mir, wo soll ich Dich hinstecken? 

    Ich sehe Dein Schwanken zwischen kindlicher Hilflosigkeit und autoritärem Auftritt, zwischen Empathie, Demut und ideologischer Verkrustetheit / Besserwisserei,

    zwischen archaischem Rollenverhalten und intellektuellem Anspruch. 

    Kannst Du es einlösen ohne Dich zu verbiegen?

    Wer willst Du sein?

    Wer bist Du? 

    Du musst es niemandem recht machen, außer Dir selbst.

  • Strandfeger

    Am Strand ist sooo viel Sand. Nicht auszudenken wenn der weg wäre. Nix mehr im Getriebe oder zwischen den Zähnen. Die Quelle dafür wäre weg. 

    Wenn alle zuhause oder sonstwo vorm Bildschirm sitzen hab ich Platz. 

    Ich bin der Strandfeger. 

    Mich würde interessieren wie lang es dauern mag den Sand vom Strand zu fegen?

    Das ist wunderbar und zeitlos. 

    Yoga dagegen ist der pure Stress. 

    Ich bin ein Feger.

    Ich bin der Strandfeger. 

    Das hat ein Alleinstellungsmerkmal.

    Mein Platz in der Geschichte ist mir sicher.