Kategorie: Alltag/privates Erleben

  • Open Source

    Ich nutze Open Source; 

    im Grunde intuitiv seit der Geburt.

    Die Steuerungssoftware war beim Empfang meines Gesamtpakets mit drin.

    Die Aneignung des Programms war nicht ohne. Es machte Mühe. Aber es hat sich gelohnt sich mit seinem Sein, seinem Inneren zu beschäftigen.

    Seine Möglichkeiten sind allerdings noch längst nicht ausgereizt.

    Die Nutzung meiner Version hat den Vorteil, dass ich damit für mich machen kann was ich will.

    Ich kann es immer wieder anpassen und füttern, wie und mit was ich will. Wohltuend individuell.

    Jetzt habe ich es annähernd soweit; Beta-Version. Sie lernt im Medienverbund; also durch sehen, hören, fühlen, riechen und lesen.

    Sie ist mehr als ein Faktensammler der Gespeichertes nur linear verdichtet wiedergibt. 

    Das Ding arbeitet im Verborgenen besser als die KI.

    Eine Komponente war mir wichtig. Emotional Aufgenommenes betont und bewertet es besonders.

    Es macht riesigen Spaß damit umzugehen !

    Es verhält sich nach dem Spruch von Francis Picabia:

    UNSER KOPF IST RUND, DAMIT DAS DENKEN DIE RICHTUNG WECHSELN KANN

    Es fördert nicht selten verblüffende Ergebnisse zutage, die ich irgendwie gefühlt habe. Hier ist „komplex“ das wirklich treffende Adjektiv. Es bildet Synapsen die verblüffen.

    Ich verstehe gar nicht, dass Manche bei ihren Anwendungen auf Konfektionsware ausweichen.

    Dafür zahlen sie einen Preis, nämlich den das die nur Mainstream-Bedürfnisse abdecken.

    Irgendwie haben die da einen zu boulewardesken Relevanzfilter.

    Im Vergleich mit meinem Programm merke ich immer wieder, die Anderen schränken nur ein, sparen Visionen, Sinne und Handlungsalternativen aus und verleiten zur Anpassung an vermeintliche Gegebenheiten.  

    Diese Programme werden mir nicht gerecht!

    Meine Software hat einen mehr ganzheitlichen Ansatz, im Sinne „Meins“.

    Was soll ich mit dem anderen Zeugs ?

    Harald Welzer geht bei seinem Buch „Selbst denken“ offenbar ähnlich vor. Gut, bei Sozialpsychologen ist das berufsbedingt.

    Meinen Quellcode – wie ich drauf bin – lege ich auch gerne offen.

    Sich austauschen, mitteilen – miteinander reden – hilft !

  • böse Falle

    Wichtiger Tipp für Statuswettbewerber. Achtung, böse Falle beim Champagner-Schlürfen 😂

    Der Name Taittinger wird im Französischen etwa wie „Tättinsché“ ausgesprochen, wobei das „i“ nasal und etwas länger ist. Im Deutschen kann es auch „Tettongschääh“ oder einfach „Taittinger“ ausgesprochen werden, da die Gründerfamilie ursprünglich aus Österreich stammte und eine deutsche Aussprache daher akzeptabel ist❗

  • Autobahntoilette

    Szene 

    Autobahntoilette drinnen:

    Zwei Urinale 

    Eins mit Plastiksack abgedeckt

    Eins in Benutzung, Sitztoilette zu

    Drei Männer warten 

    Presse die Mundwinkel zusammen und spitze den Mund und breite die Arme zum Nachbarn hilflos aus 🤷‍♂️

    DER „wir wollen ja hier keinen Druck aufbauen „

    😂

  • … so sagt man(n)

    Die Frau braucht einen Hengst im Bett

    Einen Nerz im Schrank 

    Einen Jaguar vor der Türe

    und einen Esel der das alles bezahlt.

  • Zum Thema blöde Bemerkungen bis Verbalinjurien

    Sowas bleibt in meinem Relevanzfilter stecken und wird automatisch entsorgt.

    Eines kann das Tool noch nicht wirklich; proaktives Weglächeln.

    Im „vis-à-vis“-oder Aktiv-Modus ruckelt es noch. Das Weglächeln wirkt gelegentlich unentspannt bis arrogant. 

    Im Passiv-Modus, am Telefon, schriftlich oder in Erzählungen über mich – perfekt ❗

    Alles nur eine Frage der Programmierung.

    Das „lmaA„-Tool

    wird turnusmäßig upgedatet 

    😂

  • Nach Spiekeroog

    Von Süden nach Spiekeroog:

    Wüsting

    Zetel

    Fedderwarden 

    Schortens

    Upjever

    Hooksiel

    Wiefels

    Wegshörne

    Wichtens

    Tettens

    Midogge 

    Funnix

    Berdum 

    Altfunnixsiel

    Esens

    Fridolfing 

    Ortsschilder 😂

  • Ostern

    Leipzig, 19.04.’25

    Heute morgen beim Frühstück im Hotel. Niemand mehr im Raum. Wie aus dem Nichts liegt ein buntes Hühnerei auf dem Tisch. Gehen durch die Fußgängerzone. Werde vom Osterhasen angegangen der mir einen Flyer in die Hand drücken will. 

    Im dm-Markt werde ich von Osterhasen umzingelt. Hoffte das seinen nur die Produkteinräumerinnen. Zwischenzeitlich sendet ein Freund aus Schweden ein Video, wo er mit einem Kleinbagger ein Riesenosterei transportiert. Nachts hatte ich von Osterhasenaliens geträumt die mich verfolgen. 

    Auf dem Rückweg ins Hotel sehe ein vorbeirasendes Taxi mit einem Osterei im Neon-Taxi-Banner auf dem Dach. 

    Karin: du hast wohl ’nen Knick in der Optik. Das Taxi hätte den üblichen Taxileuchter auf dem Dach gehabt.

    Ich muss sagen, sie hat das Taxi nicht wirklich gesehen. 

    🙏🤷‍♂️

  • Phonologie

    Berliner Tourist zum Einheimischen: 

    was ist denn da auf dem Dach?

    Einheimischer:

    R e e t 

    Berliner:

    nee, ich hab doch DICH gefragt.

    … was das Gehirn daraus macht: „Reet“ vs. „red“ (=sag doch)

  • antizipieren

    Wissen sie was antizipieren ist?

    Meine Frau kündigt Besuch an und ich denke nur noch an Hausputz. Im Geiste habe ich schon die Gummihandschuhe an.😂

  • Willkommen in der Realität

    Liege seit dem 27.12. im Helios Krankenhaus mit Verdacht auf Darmverschluss. In einem Dreibettzimmer mit zwei Mann belegt. 

    Haus 4, 5. Etage, 02.01.2024 4:41 Uhr.

    Bin wach geworden, auf der Seite liegend, und höre ein irgendwie technisch geartetes Krankenhausgespräch was Minimum 7 bis 8 Minuten andauert. Ich dachte, auweia dem armen Kerl, sprich Nachbarn, Prostata raus, Inkontinenz und auch Darmverschluss geht’s richtig dreckig und da muss akut was passieren. Ich dachte haben wir den schon Visite, kommt mir ein bisschen früh vor. Nein, es ist 4:41 Uhr. Was war, wir Beiden haben genau zu dieser Zeit einen neuen Mitbewohner bekommen, der so schmächtig und alt war, dass man ihn vielleicht sogar hätte aus einem Hospiz  geholt haben können. Superschlank, fahl, alt, dünne Stimme, grauselig anzusehen. Dort war dann wohl die ärztliche Versorgung zu Ende. Ich hörte von ihm bis ich dann wieder einschlief oh-nee, oh-weia, das kann doch nicht wahr sein, in allen möglichen Varianten, gedehnt, lang-tragisch, dünn, ganz fürchterlich.

    Ich hatte mich zwischen den Jahren,  Weihnachten und Neujahr, eigentlich irgendwie sicher gefühlt, völlig irrational. Berufliche  Dinge vollständig ausgeblendet und war so froh irgendwann nicht mehr diese Mega-Schmerzen zu haben, wurde irgendwie immer frischer im Gesicht,  meine Lebensgeister kamen zurück und ich begann mit meiner Frau zu scherzen, Urlaubsplanungen und dergleichen zu machen. 

    Dieses Jahr hatte keine besonderen Konstellationen der Feiertage mit Brückentagen, sondern es waren alles nur normale Wochenenden als Auszeiten.

    Meine liebste Mitarbeiterin war wegen Corona bis 06.01 krankgeschrieben, meine Azubine hatte Berufsschule, die Anderen Urlaub, und ich ich war im Krankenhaus also niemand im Büro, tabularasa.

    Halleluja willkommen in der Realität!