Der Ordoliberalismus ist eine wirtschaftsliberale Theorie, die einen vom Staat garantierten Rechtsrahmen (Ordnung) fordert, um funktionierenden Wettbewerb und individuelle Freiheit zu sichern. Kernidee ist, dass der Markt nur durch staatliche Regelungen (Ordnungspolitik) gegen Monopole und Kartelle geschützt werden kann. Er ist die Basis der deutschen Sozialen Marktwirtschaft.
Die heute immer noch -zu Unrecht- beschworene Soziale Marktwirtschaft wurde von der CDU erstmals durch Ludwig Erhard ins Spiel gebracht.
Wenn sich die CDU nur an ihr Ahlener Programm vom 3. Februar 1947 erinnern könnte.
Selbst die SPD, die sich mit ihrem Godesberger Programm (15. November 1959) von einer marxistisch geprägten Arbeiterpartei wandelte und die Soziale Marktwirtschaft vermeintlich sozialer interpretiert, betreibt eigentlich nur noch Wirtschaftsliberalismus.
Die Grünen ähnlich, nur mehr Umwelt.
Und die LINKE wird denunziert. Ganz „echt“ sind die aber auch nicht. 🤔