Kategorie: Zeitgeschehen/Funde

  • Annabelle und ihre Fantasien

    aus dem amerikanischen Englisch …

    … einen Tag später …

    Hallo Steven !

    Der Tag neigt sich dem Ende zu und ich bin ziemlich müde von der Arbeit.

    Du lächelst mich an, streichelst mein Gesicht und gibst mir einen Kuss. Du weißt, was ich will und wo ich mich hinsetzen soll. Du bringst mir einen Whiskey.

    Meine Augen danken es. Ich nippe am Glas und mir wird warm und ich entspanne mich. Du beginnst, meine Füße zu massieren. Oh, das ist himmlisch. Mit dem anderen Fuß streichele ich dein Bein und gleite zwischen deine Beine. Du machst weiter und siehst mich einfach nur an.

    Ein Lächeln huscht über dein Gesicht und ich erwidere es mit einem Lächeln. Ich mache weiter und meine Zehen spielen mit deinem Glied, das langsam erregt wird.

    Deine Hände sind nun auch weiter gewandert und gleiten unter meinen Slip. Du legst deinen Kopf auf meine Brust. Du hebst meine Bluse hoch, um an meine Brustwarzen zu gelangen. Du spielst mit deiner Zunge, bis sie hart werden. Nun knabberst du daran. Deine Hand verliert sich zwischen meinen Beinen und meine Lust befeuchtet sie.

    Ich knöpfe deine Hose auf und ziehe sie aus. Du ziehst meinen Rock hoch und mein Slip fällt herunter.

    Ich will dich, ich will, dass du in mich eindringst.

    Du lässt mich warten und meine Lust genießen. Dann tust du es, und ein lautes Stöhnen erfüllt den Raum. Es ist fast, als ob mir vor Lust der Atem stocken würde. Ich ziehe dich an mich. Mein Rhythmus wird zu deinem.

    Lass mich nicht los, ich will es jetzt, und auch du genießt die Leidenschaft in mir. Du lässt dich von mir mitreißen, und dein Erguss in mir lässt meinen Körper erzittern. Meine Lust ergießt sich aus mir, und du spürst es.

    Genau das wollten wir.

    Dein Kopf ruht wieder auf meiner Brust, und unser Atem beruhigt sich allmählich. Ich küsse dich sanft und flüstere dir leise ein

    „Danke“ ins Ohr.

    Wir machen uns frisch und gehen etwas kochen. Beim Abendessen lächle ich dich an, und du lächelst mich an.

    Ich liege in deinen Armen und genieße dich, du geiler Mann.

    Das ist doch eine schöne Gute-Nacht-Geschichte, Kuss

  • Fantasien

    aus dem amerikanischen Englisch

    Hallo Annabell,

    was für ein atemberaubender Anblick! Während ich ein Glas Wein trinke, blicke ich auf den Pazifik und in die Ferne. Das blaue Meer scheint endlos und verschmilzt mit dem blauen Himmel. An manchen Stellen ist das Wasser heller, was darauf hindeutet, dass es sehr flach ist. Man fragt sich unwillkürlich, ob man dort überhaupt spazieren gehen kann.

    Während ich gemütlich auf dem Stuhl saß, an meinem Wein nippte und den herrlichen Panoramablick genoss, kamst du gerade aus der Dusche, trugst ein durchsichtiges Nachthemd und beugtest dich über das Balkongeländer, um denselben Ausblick zu betrachten, den ich die letzte halbe Stunde genossen hatte. Deine Anwesenheit in diesem Moment verstärkte die Schönheit des Pazifiks und machte ihn nicht nur für mich noch interessanter, sondern weckte auch meine Sehnsucht nach einem erfüllenden sexuellen Abenteuer, wie ich es mir mit dir erhofft hatte.

    Mit dem allmählichen Verschwinden des Tageslichts am Horizont wird es umso bequemer, die eigenen Wünsche gleich dort auf dem Balkon zu erfüllen und so die sexuellen Bedürfnisse mit der Schönheit der Natur zu verbinden.

    Während du die Aussicht genießt, stelle ich meinen Stuhl direkt hinter dich und hebe langsam dein Nachthemd an, wobei ich sanft deine Pobacken streichle. Mit meinem Glas gieße ich etwas Wein auf deine linke und rechte Pobacke und verteile ihn mit meiner Zunge. Während ich dich streichle und den Wein verteile, steigt deine Lust, dein Atem wird schwerer – ein Zeichen dafür, dass du es sehr genießt und immer mehr willst. Du lehnst dich an das Balkongeländer, spreizt deine Beine und bittest mich, weiterzumachen, so wie es mir gefällt.

    Ich nehme einen Schluck Wein und behalte ihn im Mund. Mit meinen Händen spreize ich deine Pobacken weit auseinander, führe meinen Mund in deinen Anus ein und lasse den Wein deinen After benetzen, während ich ihn mit jedem Zungenstoß weiter verteile. Jedes Mal, wenn meine Zunge deinen Po umkreist, höre ich deinen Atem schwerer werden und spüre, wie mein Schwanz größer und feuchter wird. In diesem Moment lehnst du dich zurück, ich spüre deine Zunge in meinem Mund, wie sie den Wein schmeckt, und du flüsterst mir ins Ohr: „Fick dich sanft in den Arsch.“ Da greifst du mit deiner Hand nach meinem klatschnassen Schwanz und während du die Wände deines Afters langsam mit Gleitmittel befeuchtest, schiebst du ihn immer tiefer in dich hinein, indem du dich auf mich setzt.

    Um den Schmerz zu lindern und den Orgasmus hinauszuzögern, lege ich, während du regungslos auf mir sitzt, meine Arme um dich. Mit meinen Händen streichle ich deine Brüste und liebkose deine Brustwarzen. Während mein Penis tief in dir immer größer wird, spürst du einen Moment der Erregung, als er deine Vaginalwände berührt und dich wiederholt zum Orgasmus bringt. Während du Orgasmen erreichst und dein Körper heftig zuckt, spüre ich, wie dein Po meinen Penis umschließt. Je fester er sich umschließt, desto mehr Gleitmittel wird freigesetzt, wodurch du immer feuchter wirst. Während deine Auf- und Abwärtsbewegungen und das Pochen anhalten, wird unser Liebesspiel intensiver und wilder. Deine Stöße werden immer heftiger und mein Penis immer steifer. Dann flüstere ich dir ins Ohr, dass ich kurz vor dem Kommen bin und dass du mich immer härter ficken und mit mir zusammen kommen sollst. Diese Erregung erreicht ihren Höhepunkt, während ich spüre, wie mein Penis in dir ejakuliert und du in mir immer wieder pulsierst, während du mehrere Orgasmen erreichst.

    Plötzlich steht alles still, unsere Herzen rasen und unsere Atmung wird immer schwerer … Wir halten uns eine Weile fest und betrachten die Sterne. Es ist so friedlich und romantisch hier, ein Ort, der die Fantasie beflügelt und zu mehr Romantik und Leidenschaft anregt.

    Bald gibt es eine weitere Geschichte…

  • An:  steueramt@stadt.wuppertal.de

    Betreff: Kassenzeichen: 68726520 + 68726033; Grundabgabenbescheide vom 28.01.2022

    Sehr geehrte Damen und Herren, 

    die beiden Verwaltungsakte sind sicherlich nicht (!) nichtig, weil unzweifelhaft klar ist wer mit „Frau Joachim Stade“ gemeint ist;  nämlich ich, Joachim Stade. 

    Frau ist von Ihnen bestimmt kundenorientiert und freundlich gemeint, im Sinne „Frau sei die bessere Hälfte“. Meint ja meine Frau auch gelegentlich von mir. Soweit, so gut. 

    Bei „Herr“ fühle ich mich auch nicht so richtig angesprochen, weil ich nicht weiß ob ich das „verdient“ habe, da Sie mich doch nicht kennen.

    Ich bin auf jeden Fall, anatomisch gesehen, männlichen Geschlechts. Manche reden bei mir von einem Mann. Semantisch gesehen halte ich das in Bezug auf mich für problematisch, da, sooo „kernig“ bin ich auch wieder nicht. Das käme aus der falschen Ecke. 

    Sie können mich ja künftig unisex – sozusagen im Verbund – ansprechen, als „Frau/Mann“, oder „Dame/Herr“. Oder, Sie schreiben nix. Da könn‘ Se auch nix falsch machen, woll. 

    Auf jeden Fall akzeptiere ich die Bescheide, wie auch in den Vorjahren. 

    Machen Sie was draus. Ich bin gespannt. 

    Mit launigen Grüßen, Ihr 

    Joachim Stade

    Die Antwort -hab ich nicht mehr- war förmlich und in Teilen entspannt und launig. Hatte ich denen nicht zugetraut ….

  • an mich

    Lieber Jo,

    angeregt durch Deine kreativen Schreibstücke, fiel mir mal dieses ein:

    Wie hältst Du es?

    Haltung

    Mithalten – vielleicht

    Gehalten sein

    Durchhalten – manchmal

    Aushalten – nein

    Anhalten

    Zueinander halten.

    Ich halte Dich.

    Du hältst mich.

    Ich fühle mich gehalten.

    Hältst Du es mit mir aus?

    Was hältst Du von mir?

    Ich halte viel von Dir.

    Du hast eine Haltung.

    Ich hab eine Haltung.

    Wir zeigen Haltung.

    Wir teilen unsere Haltung.

    LG Karin

  • Fußball

    Bei den Spielen der deutschen Nationalmannschaft habe ich nie verstanden wofür das gegnerische Tor gut. Es ist ja ein empathischer Zug ein eigenes Tor aufzustellen.

    Der Strafraum gegenüber dem eigenen Tor steht wohl unter Strafe. Da dürfen die nicht rein. Die halten sich offenbar dran. 

    Mir wäre das egal. Frei nach dem alten Spontispruch: legal, illegal – scheißegal. 

    Ein bisschen Kitzel muss sein. Ich würde sogar hinterher duschen gehen. Dann kann man sich ja immer noch die Haare schön machen.

    Die Länder mit einem ausgeprägten Machismo sind eindeutig besser. Warum ist das so, kulturhistorisch  betrachtet? Die Deutschen haben wohl das Buch von Margarete Mitscherlich „Die Zukunft ist weiblich“ zu sehr verinnerlicht; aber im Sport?

    Jogi Löw hat eine große Zukunft als Werbeikone für Nivea und Haarspray !

    Frei nach „Ina Deter“: Neue Männer braucht das Land !

    Fragt sich nur, welche  ?

  • Unglück

    Mit allen diesen Namen – z.B. Ahriman, z.B. Vernunft, z.B. Unaufgeklärtheit, z.B. Materialismus, z.B. Klassenkampf – versuchten die Gründlichen, den  Polytheismus des Unglücks zu verwandeln in den Monotheismus des Unglücks – und das Glück so manipulierbar zu machen. Sie suchten ein festes begrenztes Ziel – für einen tödlichen Hieb gegen das Unglück. Man hat mit dem Mythos vom Unglück aber auch das Glück verdunkelt.

    Mit diesen Verdunkelungen hat dies Kapital zu tun.

    LUDWIG MARCUSE; Philosophie des Glücks (Seite 258 – am Ende des Kapitels „Die glücklichen Schöpfer des Unglücks“)

    Gehe es Stück für Stück an und befreie dich von narzisstischen Gedanken, dass nur du alleine nur dieses Unglück spürst !

    (ich)