Kategorie: Zeitgeschehen/Funde

  • Freundschaft

    Schöne Beschreibung zum Beginn und Dauer einer Freundschaft:

    Wenn ich über Freundschaft rede wirkt es fast angeberisch.

    Wir heben das Thema auf ein ganz neues Niveau. Als ich Dir begegnete haben unsere Herzen plob gemacht. Unser Verstand war daran gar nicht beteiligt. 💘

    Unser Hirn hat dem nur noch zustimmen können. Und es hört nicht auf.

    sagte mal Cordula Stratmann

  • Freiheit des Kultur

    Artikel 27 – Freiheit des Kulturlebens

    1. «Jeder Mensch hat das Recht, am kulturellen Leben der Gemeinschaft frei teilzunehmen, sich der Künste zu erfreuen und am wissenschaftlichen Fortschritt und dessen Wohltaten teilzuhaben.»

    Aus Allgemeine Erklärung der Menschenrechte AEMR von 1948. Das wohl bekannteste Menschenrechtsdokument und stellt gleichzeitig auch den Grundstein für den internationalen Menschenrechtsschutz dar.

  • Zarathustra

    Singt mir nun selber das Lied, dess Name ist „Noch ein Mal“, dess Sinn ist „in alle Ewigkeit!“ — singt, ihr höheren Menschen Zarathustra’s Rundgesang!

    Oh Mensch! Gieb Acht!

    Was spricht die tiefe Mitternacht?

    „Ich schlief, ich schlief —,

    „Aus tiefem Traum bin ich erwacht: —

    „Die Welt ist tief,

    „Und tiefer als der Tag gedacht.

    „Tief ist ihr Weh —,

    „Lust — tiefer noch als Herzeleid:

    „Weh spricht: Vergeh!

    „Doch alle Lust will Ewigkeit —,

    „— will tiefe, tiefe Ewigkeit!“

  • Erinnerungen; es war einmal

    In meiner Kinderzeit lief nach dem ARD-TV-Bundesprogramm und vor dem NRW-Regionalprogramm nichts; außer, in dieser Zwischenzeit, eine Uhr die Sekunde für Sekunde eine ganze Viertelstunde runtertickte.

    Ich hatte immer die Challenge mit der Milchkanne einen halben Kilometer zum Milchladen zu gehen und dort zwei Liter Milch zu holen und nach Hause zurück.

    Hab ich damals oft verwundert geschafft! 😉

    Das formte mein Zeigefühl.

    In meiner Jugend gab es gegen 11:30 Uhr vor dem Sendeschluss eine Gutenachtgeschichte. Gelesen von Hans-Joachim Kulenkampff.

    Danach „Testbild“❗

    Früher brave Frisuren mit Scheitel 😒

    Heute Struwwelpeter-Frisuren😎

  • Heiterkeit

    Horkheimer und Adorno in der „Dialektik der Aufklärung“ (Erstveröffentlichung 1944).

    》Vergnügtsein heißt Einverstanden sein.《 

    „Aller Spaß, so Adorno, diene nur der falschen Versöhnung mit den Mächtigen, deren Kulturindustrie sich jede Form der Heiterkeit untertan und dienlich gemacht habe.“

    Nach Auschwitz und im Kapitalismus, so kann man den Text vielleicht knapp zusammenfassen, sei Heiterkeit unmöglich. (aus Kapitel 17, Axel Hacke, „Über die Heiterkeit …)

    Oh Gott-o-gott, ich halte heute Heiterkeit/Humor geradezu für subversiv.

  • Freud

    Wo es an Auswegen mangelt bleibt der Humor. 

    Freud 

  • auf Bewährung

    Ontologisch gesehen betreiben wir in unserem Sein nur Delinquenzprophylaxe. 

    Wir sind alle auf „Bewährung“ hier ❗

  • Europawahl

    Diese Parteien zur Europawahl empfehlen sich schon vom Namen her 😂

    Partei für schulmedizinische Verjüngungsforschung

    V-Partei – Partei für Veränderung, Vegetarier und Veganer

    Partei der Vernunft (PdV)

  • Marketingkampagne für Wuppertal (Vorschlag)

    Das Gute an Wuppertal ist….

    Das Beste an Wuppertal ist….

    Wir lieben Wuppertal, …

    • der Schwebebahnersatzverkehr (Foto von Schwebebahngerüst ohne sichtbare Bahn)
    • unsere Ausgrabungen (Foto von der Baustelle Poststrasse)
    • Essen auf Rädern (Foto von Löwen im Zoo bzw. Verkehrsschild über Zoobrücke). Wir lieben Wuppertal und unsere Löwen im Zoo und bieten ihnen gerne Essen auf Rädern
    • Es ist noch nicht alles verloren (Foto ehem. Fundbüro Hauptbahnhof)
    • Die kurzen Wege (Foto von einer langen Treppe)
    • Wie Rheinland und Westfalen
    • Hier haben wir immer den Überblick (Foto aus Hochhaus am Eckbusch)
    • Und unsere Berge (wir lieben Wuppertal und unsere Berge – Foto vom Hesselnberg mit Schild Skulpturenpark)
    • Das Beste an Wuppertal ist sein Understatement (Foto vom von-der-Heydt-Plakat „Nicht viel zu sehen“ und darunter ein Veranstaltungshinweis im Pina-Bausch-Zentrum mit Titel „Klein sein und bleiben“, Foto habe ich heute gemacht)
    • Wir lieben Wuppertal, weil hier immer gern repariert wird (Foto Poststr. Oder ein schlecht geteertes Schlagloch)
    • Das Gute an Wuppertal ist, dass sie ihre Bürger*innen immer gerne beschützen (Foto von versperrtem Zugang zum Wupperufer hinter`m Alten Markt)
  • mäandern

    Die Ästhetik des Widerstands

    „Die Kunst ist also etwas, dass dem körperlichen aufatmen ähnlich ist. ….  die Zerstörung der geistigen Werte, dachte er ist die Folge des Antagonismus in der Gesellschaft. Da die Kräfte sich immer im Zusammenstoß mit ihren Gegensätzen entwickeln, entstand das sinnvolle in der Kollision mit dem überalterten, wie dies umso heftiger zurückschlug, je deutlicher die Zeichen der Erneuerung wurden. Das, was ich verändern sollte, hätte der ständigen Absicherung bedurft. Ja, wir ließen uns täuschen von dem, was wir gewonnen hatten, vergaßen, dass es alles andere noch gab, das, was uns wieder zerstören wollte. In besonderem Grad war unser Land verseucht. Dieser Republik, der Weimarer, war eine Bedeutung verliehen worden an die bei ihrer Konstituierung niemand gedacht hatte. Eine humanistisch wissenschaftliche Bewegung war in ihr entstanden, die im Widerspruch Stand zu den kriegerischen gefühlsschwellenden Traditionen, nicht der Weltbeglückung trachteten, sondern analytisch wurde vorgegangen, gestärkt durch Psychologie Physiologie und Soziologie. Doch überall dort, wo sich fortschrittliches erkennbar machte, rotteten sich dunkle Kräfte zusammen, um es zu Fall zu bringen und so hervorragend wie die Leistungen waren, so grandios wurde auch deren Tilgung Betrieben, alles was ich einmal befreit hatte, wurde erwürgt.“

    aus Band III von Peter Weiss, Erstauflage 1981