Kategorie: Nähe+Lust

  • erotisches Kapital

    Catherine Hakim (britische Soziologin) zufolge hat erotisches Kapital sechs Aspekte, von denen Schönheit nur einer ist. Sexuelle Attraktivität ist ein weiterer, denn während Schönheit grösstenteils mit dem Gesicht einer Person zu tun hat, hängt Sexyness primär am Rest des Körpers. Charme, Grazie und Charisma sind streng genommen soziale Skills, gehören aber trotzdem dazu, ebenso wie etwas, das „Hakim“ Lebendigkeit nennt, also Energie und Humor; die soziale Präsentation mit Hilfe von Kleidung, Schmuck, Kosmetik oder Parfum ist der fünfte Aspekt, und schließlich natürlich die sexuelle Kompetenz selbst, denn nicht jeder ist zwischen den Laken gleich begabt.

  • und jetzt ?

    Ich hab Haare auf der Brust. 

    Ich höre Stimmen,

    soll ich sie trimmen?

    Die Andre, bewahre diese Haare. 

    So ein Frust. 

    Und nun,

    was soll ich tun? 

    Die Eine so, die Andre so.

  • Münder die sich berühren

    Wenn ich dir gegenübersitze sehe ich Deinen unverwechselbaren sprechenden Mund 👄 mit der sinnlichen breiten Marzipanunterlippe. Er ist offen, neugierig und empfänglich. 

    Er will geben.

    Wenn ich ihn berühre ist es bald wie wenn sich zwei Vulven aneinander reiben; die Vorstufe des hellen Wahnsinns, bei dem sich Zärtlichkeit und heftiges Verlangen, Dominieren und Hingabe ineinander auflösen, ein Über und Unter miteinander ins Eins verschmelzen.

    Und so kommt es auch. ❤️‍🔥

  • Der große Bär

    Der große Bär ist ein prächtiges Respekt einflößendes und dennoch anmutiges Exemplar. Er besitzt dunkles dichtes fast schwarzes Fell. Meistens ist die Umgebung in der er auftaucht chancenlos für ein Entkommen seines Gegenüber. Wenn er sich nähert gibt’s nur zwei Möglichkeiten. Umdrehen und schnell weg von hier oder allen Mut zusammen nehmen und sich stellen, auch wenn die sanften runden Hügelformationen in denen er sich befindet ein Wohlgefallen auslösen. Meist baut er sich in einer Region, kräftigen Schenkeln gleich, auf, die kein Entkommen mehr zulassen. Einer Schlucht die einen Sog auslöst. 

    Im Angesicht von ihm werden Urinstinkte frei.

  • in der Badewanne

    Meine Frau geht öfter ins Bad und legt sich in die Wanne. Wir haben eine ziemlich große Wanne in der man zu zweit liegen kann; tolle Anschaffung. An jedem Ende das man im Rücken hat, wenn man sich gegenüberliegt, ist auf der linken Seite eine Mulde in Höhe des Ellbogens, etwas tiefer als der Wannenrand, der schräg nach unten ausläuft und als Wasserablauf dient, was bei heftigen Bewegungen Minizunamis verhindert. Allein hat man in der Wanne mehr als genug Platz. Man kann in ihr chillen, ein Buch, ganze Zeitungsberge durcharbeiten, auf seinem geräumigen Rand sein Handy dazu platzieren. Braucht man, um Wörter semantisch überprüfen und dergleichen …

    Ich bin kein Wannentyp. Nicht selten werde ich von ihr eingeladen miteinander zu baden. Das ist schön. Wir können beide lesen, die Zeilen beiseitelassen und uns anlächeln, plauschen und ein bisschen aneinander spielen.

    Mittlerweile habe ich die Wanne für mich entdeckt. Ich hole mir dann meinen mobilen WLAN-Lautsprecher und höhere manchmal Dance Musik dazu. Hin und wieder muss ich natürlich auch auf die Wassertemperatur achten und mein Blick gleitet an mir herunter. Irgendwann hatte ich die Vorstellung mal so viel abzunehmen, dass es mein Bauchnabel unter den Wasserspiegel schafft. Jetzt habe ich schon fast 30 Kilo abgenommen und verdammt noch mal, es klappt einfach nicht, auch wenn ich meinen Rücken so sehr in die Wanne reindrücke. Trotzdem bleiben meine Härchen und ein bisschen Bauch drüber. Mit Baucheinziehen und zwar ganz heftig klappt das irgendwie. Das ist anstrengend.

    Manchmal fahre ich mir mit meinen Fingern von den Brustwarzen runter über den Bauch, innen an die Schenkel und unter mein Gemächt. Ich hatte mir meine Haare am Hodensack abrasiert und auch meinen Schwanz von Haaren bis an den Anfang des Schafts befreit. Es fühlt sich wunderbar samtartig an. Mit meinem Schwanz bin ich sehr zufrieden, obwohl,  im Wasser ist er so klein und fühlt sich wie Babyhaut an. Von Größe kann jetzt nicht die Rede sein. Vielleicht etwas größer, naja, doch schon wesentlich größer als die Vaginaeichel bei einer Frau. Ich streichelte ihn gern und bin dabei sehr bei mir.

    Apropos Eichelrand …

    und schon flattern die Gedanken.

    Mir fallen meine letzten Bücher ein, die ich las. „Das andere Geschlecht“ von Simone de Beauvoir und „Sie hat Bock“ von Katja Lewina.

  • Du bist wie ein Tsunami

    Beim ersten leichten Vibrieren in unseren Körpern das ich verspüre,

    wo meine Sinne wohlige Unruhe empfinden,

    unsere Blicke ein wenig entrücken,

    schwillt etwas an.

    Ich müsste mich in diesem Moment, in der sich fast unmerklich die erste kleine Welle aufbaut,

    fluchtartig zurückziehen.

    Tu ich es nicht, erfasst mich eine Strömung in der ich nur noch loslassen möchte,

    mich ihr hingeben muss und alle Strudel auskosten will.

  • Er sieht Sie

    Er sieht Sie
    Eine Sinfonie
    Wagner vereint mit Paganini
    Er ist gefangen
    Erwidert Sie
    Eine Zauberin
    Er ist hin
    Wie komm ich ihr nah
    Kann ich sie erreichen
    Ohne das ihre Blicke weichen
    Darf ich es wagen
    Eine Königin zu fragen
    Genüge ich
    Was tue ich

  • Tiefe

    Wenn Nähe der Sehnsucht weicht,

    fühlt es sich an als hätten sich zwei Körper und Seelen gefunden,

    die auf einander gewartet haben.

    Ein Verlangen entsteht aus der Zärtlichkeit.

    In einem gemeinsamen Takt der Lust entsteht wohlige Wärme, die das Körperliche mit dem Seelischen komplett vereint und traditionelle Normen sprengt.

    Es ist ein Taktgefüge das sich nicht auflöst,

    sondern durch Berührungen, in ein sich Verschenken und Nehmendürfen gleitet,

    einem Ineinander-Aufgehen,

    das nicht abklingt und in die nächsten Schwingungen einer neuen Lust mündet,

    wo Hingabe und Dominanz changierend die Seiten wechselt,

    wo sich eine intensive Tiefe und Leichtigkeit einstellt,

    die trägt.

  • Annabelle und ihre Fantasien

    aus dem amerikanischen Englisch …

    … einen Tag später …

    Hallo Steven !

    Der Tag neigt sich dem Ende zu und ich bin ziemlich müde von der Arbeit.

    Du lächelst mich an, streichelst mein Gesicht und gibst mir einen Kuss. Du weißt, was ich will und wo ich mich hinsetzen soll. Du bringst mir einen Whiskey.

    Meine Augen danken es. Ich nippe am Glas und mir wird warm und ich entspanne mich. Du beginnst, meine Füße zu massieren. Oh, das ist himmlisch. Mit dem anderen Fuß streichele ich dein Bein und gleite zwischen deine Beine. Du machst weiter und siehst mich einfach nur an.

    Ein Lächeln huscht über dein Gesicht und ich erwidere es mit einem Lächeln. Ich mache weiter und meine Zehen spielen mit deinem Glied, das langsam erregt wird.

    Deine Hände sind nun auch weiter gewandert und gleiten unter meinen Slip. Du legst deinen Kopf auf meine Brust. Du hebst meine Bluse hoch, um an meine Brustwarzen zu gelangen. Du spielst mit deiner Zunge, bis sie hart werden. Nun knabberst du daran. Deine Hand verliert sich zwischen meinen Beinen und meine Lust befeuchtet sie.

    Ich knöpfe deine Hose auf und ziehe sie aus. Du ziehst meinen Rock hoch und mein Slip fällt herunter.

    Ich will dich, ich will, dass du in mich eindringst.

    Du lässt mich warten und meine Lust genießen. Dann tust du es, und ein lautes Stöhnen erfüllt den Raum. Es ist fast, als ob mir vor Lust der Atem stocken würde. Ich ziehe dich an mich. Mein Rhythmus wird zu deinem.

    Lass mich nicht los, ich will es jetzt, und auch du genießt die Leidenschaft in mir. Du lässt dich von mir mitreißen, und dein Erguss in mir lässt meinen Körper erzittern. Meine Lust ergießt sich aus mir, und du spürst es.

    Genau das wollten wir.

    Dein Kopf ruht wieder auf meiner Brust, und unser Atem beruhigt sich allmählich. Ich küsse dich sanft und flüstere dir leise ein

    „Danke“ ins Ohr.

    Wir machen uns frisch und gehen etwas kochen. Beim Abendessen lächle ich dich an, und du lächelst mich an.

    Ich liege in deinen Armen und genieße dich, du geiler Mann.

    Das ist doch eine schöne Gute-Nacht-Geschichte, Kuss

  • Fantasien

    aus dem amerikanischen Englisch

    Hallo Annabell,

    was für ein atemberaubender Anblick! Während ich ein Glas Wein trinke, blicke ich auf den Pazifik und in die Ferne. Das blaue Meer scheint endlos und verschmilzt mit dem blauen Himmel. An manchen Stellen ist das Wasser heller, was darauf hindeutet, dass es sehr flach ist. Man fragt sich unwillkürlich, ob man dort überhaupt spazieren gehen kann.

    Während ich gemütlich auf dem Stuhl saß, an meinem Wein nippte und den herrlichen Panoramablick genoss, kamst du gerade aus der Dusche, trugst ein durchsichtiges Nachthemd und beugtest dich über das Balkongeländer, um denselben Ausblick zu betrachten, den ich die letzte halbe Stunde genossen hatte. Deine Anwesenheit in diesem Moment verstärkte die Schönheit des Pazifiks und machte ihn nicht nur für mich noch interessanter, sondern weckte auch meine Sehnsucht nach einem erfüllenden sexuellen Abenteuer, wie ich es mir mit dir erhofft hatte.

    Mit dem allmählichen Verschwinden des Tageslichts am Horizont wird es umso bequemer, die eigenen Wünsche gleich dort auf dem Balkon zu erfüllen und so die sexuellen Bedürfnisse mit der Schönheit der Natur zu verbinden.

    Während du die Aussicht genießt, stelle ich meinen Stuhl direkt hinter dich und hebe langsam dein Nachthemd an, wobei ich sanft deine Pobacken streichle. Mit meinem Glas gieße ich etwas Wein auf deine linke und rechte Pobacke und verteile ihn mit meiner Zunge. Während ich dich streichle und den Wein verteile, steigt deine Lust, dein Atem wird schwerer – ein Zeichen dafür, dass du es sehr genießt und immer mehr willst. Du lehnst dich an das Balkongeländer, spreizt deine Beine und bittest mich, weiterzumachen, so wie es mir gefällt.

    Ich nehme einen Schluck Wein und behalte ihn im Mund. Mit meinen Händen spreize ich deine Pobacken weit auseinander, führe meinen Mund in deinen Anus ein und lasse den Wein deinen After benetzen, während ich ihn mit jedem Zungenstoß weiter verteile. Jedes Mal, wenn meine Zunge deinen Po umkreist, höre ich deinen Atem schwerer werden und spüre, wie mein Schwanz größer und feuchter wird. In diesem Moment lehnst du dich zurück, ich spüre deine Zunge in meinem Mund, wie sie den Wein schmeckt, und du flüsterst mir ins Ohr: „Fick dich sanft in den Arsch.“ Da greifst du mit deiner Hand nach meinem klatschnassen Schwanz und während du die Wände deines Afters langsam mit Gleitmittel befeuchtest, schiebst du ihn immer tiefer in dich hinein, indem du dich auf mich setzt.

    Um den Schmerz zu lindern und den Orgasmus hinauszuzögern, lege ich, während du regungslos auf mir sitzt, meine Arme um dich. Mit meinen Händen streichle ich deine Brüste und liebkose deine Brustwarzen. Während mein Penis tief in dir immer größer wird, spürst du einen Moment der Erregung, als er deine Vaginalwände berührt und dich wiederholt zum Orgasmus bringt. Während du Orgasmen erreichst und dein Körper heftig zuckt, spüre ich, wie dein Po meinen Penis umschließt. Je fester er sich umschließt, desto mehr Gleitmittel wird freigesetzt, wodurch du immer feuchter wirst. Während deine Auf- und Abwärtsbewegungen und das Pochen anhalten, wird unser Liebesspiel intensiver und wilder. Deine Stöße werden immer heftiger und mein Penis immer steifer. Dann flüstere ich dir ins Ohr, dass ich kurz vor dem Kommen bin und dass du mich immer härter ficken und mit mir zusammen kommen sollst. Diese Erregung erreicht ihren Höhepunkt, während ich spüre, wie mein Penis in dir ejakuliert und du in mir immer wieder pulsierst, während du mehrere Orgasmen erreichst.

    Plötzlich steht alles still, unsere Herzen rasen und unsere Atmung wird immer schwerer … Wir halten uns eine Weile fest und betrachten die Sterne. Es ist so friedlich und romantisch hier, ein Ort, der die Fantasie beflügelt und zu mehr Romantik und Leidenschaft anregt.

    Bald gibt es eine weitere Geschichte…